Bremen – Stadt der Wissenschaften 2005Streiflichter von wissenschaftlichen Ausstellungen Bremens und Bremerhavens 2005 |
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und ist nicht nur der Roland. Bremen und seine Schwesterstadt Bremerhaven sind auch Standorte von Forschungsinstituten, und diese
präsentieren in diesem Jahr ihre Arbeit in einer Vielzahl von Aktionen - seien es Radioprogramme, Workshops, Vorträge, Präsentationen oder Ausstellungen - insgesamt etwa 700
Veranstaltungen.
Schon bei der Begrüßung gibt es eine Reihe von Varianten, deren Unterschiede noch gravierender werden, wenn es sich um Angehörige verschiedener Kulturkreise handelt.
Dagegen sind mimische Ausdrücke von Ekel, Skepsis, Freude, Wut und anderer Emotionen offenbar genetisch verankert, denn sie sind international die gleichen. An Computern werden Besuchern
verschiedene Gesichtsausdrücke gezeigt, die der Besucher dann bestimmten Emotionen zuordnen kann.
Ein Beispiel: Schon länger bekannt ist das Vorhandensein
methanfressender Bakterien im Schwarzen Meer. Neuere Untersuchungen haben das erstaunliche Resultat ergeben, dass diese Bakterien zum Stoffwechsel keinen Sauerstoff benötigen, deshalb
können sie in methanhaltigen und sauerstofffreinen Senken des Meeresbodens existieren. Sie verbrennen das Methan mittels des reichlich vorhandenen Sulfats. Dabei entstehen Sulfid und
Bicarbonate. Daraus und aus der gleichzeitig frei werdenden Energie bauen die Bakterien nicht nur ihre eigenen Eiweiße, sondern auch die Stützstruktur der vier Meter hohen Riffe. Da
vor drei Milliarden Jahren auf der Erde kein freier Sauerstoff vorhanden war, kann somit organische Materie auch ohne Anwesenheit von Sauerstoff entstanden und sich abgelagert haben.
Diesem Gedanken folgt das ContainerTerminal - Meer Wissen aus Bremerhaven .
Diese in begehbaren Containern
untergebrachte Ausstellung befasst sich mit Themen wie: (Über-)Leben in der Antarktis (Leben in der Neumayer-Station), Meeresforschung (Schiffe für die Meeresforschung, Erforschung des
Meeresbodens, des Klimas und anderer Faktoren zum besseren Verständnis des Wandels von Klima und Umwelt), Migrationsforschung (Auswirkung der Migration auf die Entwicklung der
Hafenstädte insbesondere in der Zeit zwischen 1832 und 1974) u.a.